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Fernheizwerk Lüsen

Fernheizwerk Lüsen

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  • Baubeginn: 06.11.2006
  • Inbetriebnahme: November 2007
  • offizielle Inbetriebnahme: 4. Oktober 2008
  • Gesamte Baukosten (Gebäude, Versorgungsnetz und Übergabestationen): ca. € 3.545.588,00

Link: Technische Daten 

Das neue Biomassefernheizwerk

Die Heizzentrale wurde am Dorfeingang direkt neben der Landesstraße, auf 940 m Meereshöhe errichtet. Sie besteht aus einem unterirdischen Baukörper in dem die gesamte Anlagentechnik und der Hackschnitzelsilo untergebracht sind. Der oberirdische Holzbau dienst als Überdachung des Hackschnitzellagers und als Zugang zu den darunter liegenden Technikräumen.

Der Hauptwärmeerzeuger ist ein Biomassekessel von MAWERA mit 1.400 kW Nennwärmeleistung. Für die Spitzenlast und als Ausfall-Reserve ist ein 2.000 kW Heizöl-Kessel installiert.

Zur Verfeuerung gelangen Hackschnitzel aus Holzabfällen und Waldhackgut, die vorzugsweise aus der lokalen Waldbewirtschaftung stammen sollen.

Die Hackschnitzel gelangen über eine hydraulische Fördereinrichtung direkt in die Brennkammer, wo sie unter kontrollierten Luftverhältnissen verbrennen. Die Abgase werden mit einem Grobabscheider vorgereinigt und dann im Elektrofilter nahezu vollständig von Partikeln befreit. Bevor sie über den Kamin ins Freie gelangen, wird die Wärme über die Kondensationsanlage zurück gewonnen, wobei die Bildung von Rauchschwaden (Wasserdampf) weitgehend unterbunden wird.

Die Asche wird automatisch in die Aschecontainer gefördert.

Die Anlage ist mit  modernster Computertechnik für vollautomatischen Betrieb ausgestattet, und kann von der Gemeinde aus über Computer-Bildschirm fern überwacht werden. 

Die Wärmeverteilung:

Das Fernwärmenetz ist ein Zweileiternetz mit Vorlauf- und Rücklaufleitung. Die vorisolierten Fernwärmerohre mit verstärkter Isolierung bilden einen geschlossenen Kreislauf zwischen Heizzentrale und Wärmeübergabestation beim Fernwärmekunden. Der größte Leitungsdurchmesser ist DN125 und der kleinste DN20. Die Fernwärmerohre sind mit Überwachungsadern ausgestattet, die eine mögliche Feuchte in der Isolierung melden und die Ortung ermöglichen.

Die Wärmeübergabestationen sind mit einem Datenkabel mit der Heizzentrale verbunden. Über die Datenleitung werden die Zählerstände ausgelesen und können auf Kundenwunsch Einstellungen an den Heizanlagen vorgenommen werden.

Kontakt

StandortLüsen, Lüsner Straße 16/B
Telefon0472 413723 - 0472 414078
Faxnummer0472 413806
E-Mail (offiziell)info@gemeinde.luesen.bz.it

Ansprechpartner Technik

Verwaltung